News

17.06.2017


Taubenschwänzchen. (c) Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Gespr√§ch auf SWR2 Forum:¬†Tod im Gr√ľn ‚Äď Das Insektensterben und die Folgen

Es diskutieren:
Dr. Hans-G√ľnther Bauer, Max-Planck-Institut, Radolfzell
Dr. Lars Krogmann, Staatl, Museum f√ľr Naturkunde Stuttgart
Prof. Dr. Wolfgang Wägele, Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn
Gesprächsleitung: Britta Fecke

Wo es fr√ľher krabbelte, flatterte und summte, geht es heute leiser zu. Das freut m√ľckengeplagte Wanderer und Badeg√§ste, alarmiert aber Insektenforscher, Agrar√∂kologen und Vogelkundler. Denn die Zahl der Insekten ist dramatisch zur√ľckgegangen.
 

17.06.2017


(c) Fabio Bontadina / stadtwildtiere.ch

Immer weniger Igel in Schweizer St√§dten? Erste Resultate eines laufenden Forschungsprojekts in der Stadt Z√ľrich zeigen besorgniserregende Verbreitungsl√ľcken der st√§dtischen Igelpopulation. Noch in den 1990er Jahren galt der kleine Kulturfolger als weit verbreitet. Beobachtungen im Rahmen der Beobachtungsmeldeplattform stadtwildtiere.ch lassen jedoch bef√ľrchten, dass heute weit weniger Igel in Wohnquartieren des Schweizer Mittellandes leben als noch vor 20 Jahren. Studien aus Grossbritannien sprechen gar von einem drastischen R√ľckgang von 30 bis 50% in den letzten 10 Jahren.

Artikel zur Medienmitteilung von StadtWildTiere  vom 13. Juni 2017 auf Naturschutz.ch
 

03.04.2017

Im Fr√ľhling 2016 haben wir gemeinsam mit der Koordinationsstelle Amphibien und Reptilien der Schweiz karch aufgerufen, Beobachtungen von Feuersalamandern zu melden. Insgesamt kamen dabei 67 Nachweise aus den Meldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch zusammen. Gemeinsam mit den Nachweisen der karch¬† kamen so rund 2000 Datenpunkte aus dem vergangenen Jahr.
Vielen Dank an alle Melderinnen und Melder f√ľr das Teilen der spannenden Beobachtungen und der tollen Bilder!

Verbreitungskarte der Feuersalamander von der Karch/dem CSCF. Nachweise vor 2010 (orange Quadrate) und Nachweise nach 2010 (rote Quadrate). © CSCF/karch/CCD-KDF

31.03.2017
567 Bilder von freilebenden Wildtieren

Mit der Lancierung der Arbeiten f√ľr den neuen S√§ugetieratlas ging im Juli 2016 auch die Meldeplattform s√§ugetieratlas.wildenachbarn.ch online. Gleichzeitig mit der Plattform startete der Fotowettbewerb f√ľr Beobachtungsmeldungen mit Wildtierbildern. Bis am 20. Oktober 2016 wurden 567 Bilder von 141 Personen auf der Plattform hochgeladen. Anschliessend konnten Nutzer der Plattform die Bilder bewerten und den Sieger des Publikumspreises bestimmen. Eine Jury der Schweizerischen Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW-SSBF bestimmte den Jurypreis und das Los entschied den Zufallspreis.Wir gratulieren!

 

© Christian Bottlang / wildenachbarn.ch

Abb. 1: Frischling im Wald. Publikumspreis 2017 des Fotowettbewerbs f√ľr den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.

© Sibyll Bachmann / Schweizerischer Nationalpark, wildenachbarn.ch

Abb. 2: Baumschl√§fer im Schweizerischen Nationalpark. Jurypreis 2017 des Fotowettbewerbs f√ľr den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.

© Dominik Konrad / wildenachbarn.ch

Abb.3: Rehbock. Zufallspreis 2017 des Fotowettbewerbs f√ľr den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.

© wildenachbarn.ch

Abb.4: Preisverleihung des Fotowettbewerbs, von links nach rechts: Roland Graf / SGW, Gewinnerin Jurypreis Sibyll Bachmann, Gewinner Zufallspreis Dominik Konrad, Valentin Br√ľgger / Swarovski.

 

17.03.2017

Das am 2. M√§rz im Z√ľrcher Weinland tot aufgefundene Schaf ist von einem Wolf gerissen worden. Dies haben die genetischen Untersuchungen ergeben. √úber die Herkunft des Wolfes k√∂nne noch keine Angaben gemacht werden, teilte die Baudirektion des Kantons Z√ľrich am Freitag mit.

Medienmitteilung der Baudirektion des Kantons Z√ľrich

Artikel bei Watson zum Thema 

10.03.2017

SWILD - Stadt√∂kologie, Wildtierforschung, Kommunikation ist eine Forschungs- und¬†Beratungsgemeinschaft von WildtierbiologInnen, die seit √ľber 20 Jahren Projekte in den Bereichen Naturschutz, Management von Wildtieren und √Ėffentlichkeitsarbeit durchf√ľhrt. SWILD hat die Beobachtungsmeldeplattformen stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch entwickelt und f√ľhrt deren Gesch√§ftsstelle.

F√ľr die Weiterentwicklung verschiedener, international genutzter Webapplikationen zur Sammlung, Verwaltung und Darstellung r√§umlicher Daten und Beobachtungsmeldungen von Wildtieren (stadtwildtiere.ch / wildenachbarn.ch, GPS Ortungen sendermarkierter Wildtiere, etc.) suchen wir eine/n ProgrammiererIn Webapplikationen f√ľr Wildtier-Projekte: 40 %

Stellenausschreibung

19.02.2017

Wir suchen: Praktikantin / Praktikant, 80 bis 100 % im Projekt StadtWildTiere

Ihre Aufgaben
‚ÄĘ Mitarbeit im Projekt "StadtWildTiere" im Schwerpunktprogramm ‚ÄěIgel gesucht‚Äú in der Stadt St.Gallen und im Schwerpunktprogramm ‚ÄěAktion StadtIgel‚Äú in der Stadt Z√ľrich.
‚ÄĘ Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadt√∂kologie und Kommunikation
‚ÄĘ Diverse Feldarbeiten im Siedlungsgebiet
‚ÄĘ Datenerfassung, Datenaufbereitung

Start: April oder Mai 2017

Bewerbungen bis am 20. März gemäss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

16.02.2017

Im Westschweizer Kanton Fribourg ist ein Wolf unterwegs, der in den letzten Tagen auch Dörfer und die Kleinstadt Bulle besucht hat. In verschiedenen Zeitungen ist zu lesen, dass Wölfe den Menschen sonst nie so nahe kommen. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Wölfe sind zwar scheu und weichen einer direkten Begegnung mit Menschen aus, weshalb wir sie kaum zu Gesicht bekommen. Sie sind jedoch auch sehr anpassungsfähig und können durchaus durch Siedlungsgebiete wandern. 

Artikel dazu in der NZZ

17.01.2017

 

© Pixabay.com

Im Verlauf der letzten Jahre sind in der Stadt und im Kanton Z√ľrich mehrere Wanderfalken vergiftet worden. Die Falkenkamera beim Hochkamin an der Josefstrasse dokumentierte einen solchen Fall im Mai 2011. Damals starb ein Wanderfalkenweibchen beim Verzehr einer vergifteten Taube vor laufender Kamera.

Die Tauben werden als Köder verwendet. Ihr Gefieder wird mit Gift bestrichen, sodass Greifvögel, welche die Taube erbeuten, vergiftet werden.

 

Die Beh√∂rden konnten in einem Fall nun den Schuldigen ermitteln und es handelt sich dabei um einen Hobbytaubenz√ľchter aus dem Z√ľrcher Unterland. Dem Angeklagten droht eine bedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten wegen Tierqu√§lerei und eine Busse von 1500.- Franken, sowie die Untersuchungskosten von 8000.- Franken.¬†

 

Die Vergiftungsf√§lle scheinen gravierende Auswirkungen auf die Wanderfalken zu haben. Seit 2011 hat kein Wanderfalkenpaar mehr an der Josefstrasse gebr√ľtet und auch in der restlichen Schweiz seien pl√∂tzlich langj√§hrige Brutpl√§tze aufgegeben worden. Der Schweizer Vogelschutz (SVS) ruft dazu auf, wachsam zu sein und bei Verdacht oder Vorf√§llen die Polizei zu informieren.

16.12.2016

(c) Fredy Haffner / Höngger

Nun sind sie da, die Biber auf der Werdinsel, an der Limmat Richtung Baden. Bereits im Oktober wurden auf stadtwildtiere.ch Biberspuren an der Limmat, unweit der Stadtgrenze von Z√ľrich, gemeldet. Nun sind die Spuren auch auf StadtZ√ľrcher Boden un√ľbersehbar, wie der H√∂ngger gestern berichtete.

 

Die Stadt Z√ľrich nimmt es gelassen. Im Winterhalbjahr, so Werlen (Mediensprecher von Gr√ľn Stadt Z√ľrich), werde der Biber durch den geringen Betrieb auf der Insel weniger gest√∂rt, und es geh√∂re vor dem Winter zum normalen Verhalten dieser Tiere, die keinen Winterschlaf halten, sich das Futter aus der Baumkrone zu sichern: ¬ęDarum werden wir auch nur B√§ume wegr√§umen, von denen eine unmittelbare Gefahr ausgeht¬Ľ.

 

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