News

17.02.2018


Dachs beim Regenw├╝rmersuchen. Bild Madeleine Geiger / stadtwildtiere.ch

Fast sind wir am Ziel: es fehlen noch 1000 CHF und wir k├Ânnen unser Projekt eines Wildtierkamera-Verleihs anpacken. Noch suchen wir weitere Unterst├╝tzerinnen und Unterst├╝tzer, die mit einem Beitrag unser Vorhaben erm├Âglichen. Vielen Dank an alle, die uns bereits ihre Unterst├╝tzung zugesagt haben. Vielen Dank f├╝rs Teilen und Weitersagen.

Hier geht's zum Projekt auf Wemakeit

10.02.2018

ÔÇ×Wilde NachbarnÔÇť ist Bestandteil des vom Ministerium f├╝r L├Ąndlichen Raum und Verbraucherschutz gef├Ârderten Projekts ÔÇ×Wildtiere im Siedlungsraum Baden-W├╝rttembergsÔÇť der Professur f├╝r Wildtier├Âkologie und Wildtiermanagement der Universit├Ąt Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-W├╝rttemberg St├Ądten wie Wien, Z├╝rich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldem├Âglichkeit schon besteht und von der dortigen Bev├Âlkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der ÔÇ×Citizen ScienceÔÇť gewinnen B├╝rgerinnen und B├╝rger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten ├╝ber den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es m├Âglich, R├╝ckschl├╝sse auf Interaktionshotspots zu ziehen ÔÇô also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann f├╝r das zuk├╝nftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, n├╝tzlich sein. Indem B├╝rger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig f├╝r das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-Universit├Ąt Freiburg vom 8. Februar 2018

01.02.2018

Am 1. Februar 2018 um 12 Uhr startet das Crowdfunding der StadtWildTiere und Wilde Nachbarn auf der Plattform wemakeit.com. Ziel des Projekts "Wilde Nachbarn entdecken" ist es, ein Wildtierkamera-Verleihsystem auf die Beine zu stellen. Jeder und jede kann sich dann eine sogenannte Fotofalle ausleihen und seine wilden Nachbarn Eichh├Ârnchen, Fuchs, Dachs & Co. entdecken. Jede Unterst├╝tzung in den n├Ąchsten 33 Tagen ist willkommen und wird von der Gebert-R├╝f-Stiftung ├╝ber den Science-Booster verdoppelt, ist f├╝r das Projekt also doppelt wertvoll.┬á

Weitere Infos zum Projekt auf wemakeit.com

Das Crowdfunding-Projekt l├Ąuft 33 Tage, also noch bis am Montag, 5. M├Ąrz 2018 um 12 Uhr.
Wir freuen uns ├╝ber jede Unterst├╝tzung, vielen Dank!

24.01.2018


┬ę Cornelia H├╝rzeler / stadtwildtiere.ch

Greifv├Âgel mitten in der Stadt: ein Sperber, der im Stadtzentrum ungeachtet der verbl├╝fften Fussg├Ąnger eine Taube verfolgt, ein Habicht, der sich ein Stadthuhn aus einem Gehege holt, Wander- und Turmfalken, die an Hochkaminen nisten... Greifv├Âgel sind besonders eindr├╝ckliche Stadtbewohner, wie dieser wundersch├Âne Sperber beweist, fotografiert von der StadtNaturBeobachterin Cornelia H├╝rzeler in einem Z├╝rcher Wohnquartier.┬á

20.01.2018

Hermelin in der B├╝ndner Region Partnun (┬ę Jann Lampert / wildenachbarn.ch)

Pro Natura Schweiz hat als Tier des Jahres 2018 das Hermelin ernannt. Der flinke kleine J├Ąger ist bei StadtWildTiere und Wilde Nachbarn immer wieder anzutreffen und in der Galerie finden sich erstaunliche Bilder.

Zur Erinnerung: Hermeline haben ein wei├čes Winterfell, die Schwanzspitze ist jedoch auch im Winter schwarz. Nah verwandt ist das kleinere Mauswiesel. Unterscheidbar sind die beiden Arten anhand eben dieser Schwanzspitze, die beim Hermelin stets schwarz, beim Mauswiesel braun und nie schwarz ist.

Ein Besuch der StadtWildTiere- oder Wilde Nachbarn-Galerie (bei den Tierportr├Ąts Hermelin ausw├Ąhlen und dann auf Galerie klicken) lohnt sich!

Mit Hermelin und Mauswiesel besch├Ąftigt sich das Wieselnetz Schweiz┬áund dem grossen Projekt Wiesellandschaft Schweiz.

20.01.2018

Grasfrosch (┬ę Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch)

Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Von Apfelmoos und Knausbirne bis Zwerglibelle und Grasfrosch stehen die meisten Jahreswesen 2018 bereits fest. Der NABU Deutschland und der Naturschutzbund ├ľsterreich bieten die Jahreswesen und die Kontaktadressen der sie k├╝renden Organisationen im tabellarischen ├ťberblick. F├╝r die Schweiz fehlt ein entsprechender ├ťberblick.┬á

Natur des Jahres 2018

NABU Deutschland
Naturschutzbund ├ľsterreich

29.12.2017


Stadtnatur an der Limmat in Z├╝rich (Bild Sandra Gloor / stadtwildtiere.ch)

Die Stadt ist ein Lebensraum wie andere auch, etwa Waldgebiete oder l├Ąndliche Kulturlandgebiete. Wie artenreich st├Ądtische Gebiete sind, bestimmen wir Bewohnerinnen und Bewohner.

Dies bringt ein lesenswerter Artikel in der NZZ vom 28.12.2017 auf den Punkt.
Merkblatt der Eidg. Forschungsanstalt WSL "Biodiversit├Ąt in der Stadt: f├╝r Mensch und Natur" von 2012.

11.12.2017


┬ę Igelzentrum Z├╝rich

Igel in Z├╝rich: mit Citizen Science den Igeln auf der Spur

Wie steht es um die Igel in unseren Siedlungsr├Ąumen? Dieser Frage stellten sich die Biologinnen und Biologen der Meldeplattform stadtwildtiere.ch in ihren Projekten ÔÇ×Igel gesuchtÔÇť und ÔÇ×Aktion StadtIgelÔÇť. Die Bev├Âlkerung wurde aufgerufen, Igelbeobachtungen zu melden. Ausserdem kamen wildtierbiologische Methoden mit Spurentunnel und tatkr├Ąftiger Unterst├╝tzung von Freiwilligen zum Einsatz, mit welchen die Verbreitung der Igel in Z├╝rich untersucht wurde.

Weniger Igel in Z├╝rich ÔÇô was sind die Gr├╝nde?

Die Resultate des Igelprojekts zeigen, dass die Igeldichte zwischen den Stadtgebieten stark variiert und dass die Verbreitungskarte besorgniserregende L├╝cken auf┬Čweist. Der Vergleich des Igelvorkommens der 1990er Jahre in Z├╝rich mit den aktuellen Untersuchungen zeigt einen Arealverlust der Igelpopulation von 39 %, also mehr als einem Drittel.
Noch liegen die Gr├╝nde f├╝r den R├╝ckgang im Dunkeln. Macht den Igeln die immer dichter werdende Stadt zu schaffen, sterile G├Ąrten oder der zunehmende Verkehr? Oder spielt der Einsatz von Pestiziden in den Gr├╝nr├Ąumen eine Rolle?
Das Projekt StadtWildTiere wird die Gr├╝nde f├╝r die Verbreitungsl├╝cken weiter untersuchen und ruft dazu auf, Beobachtungen von Igeln und anderen Wildtieren auf der Meldeplattform stadtwildtiere.ch zu melden.

Zur Medieninformation des Projekts StadtWildTiere vom 11.12.2017

 

TV-Beitrag von TeleZ├╝ri zum Thema

06.12.2017

 

 

Wir suchen: 3 Praktikantinnen / Praktikanten, 80 bis 100 % in den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn im Raum Luzern, St.Gallen, Z├╝rich

Ihre Aufgaben
  • Mitarbeit bei den Projekten StadtWildTiere und Wilde Nachbarn, inkl. Feldarbeiten f├╝r Citizen Science-Projekte in den St├Ądten Luzern, St.Gallen oder f├╝r den neuen S├Ąugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins.
  • Organisation und Durchf├╝hrung der Projekte ÔÇ×Igel gesuchtÔÇť und ÔÇ×Aktion StadtIgelÔÇť in Luzern, St.Gallen oder in der Deutschschweiz f├╝r den neuen S├Ąugetieratlas
  • Koordination und Organisation von Freiwilligen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadt├Âkologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten
  • Datenerfassung, Datenaufbereitung

 

Start: April 2018

Bewerbungen bis am 6. Januar 2018 gem├Ąss Ausschreibung.

Weitere Infos in der Ausschreibung

06.12.2017

Ein Stadtfuchs stattete dem Bundespr├Ąsidenten im Schloss Bellevue einen kurzen Besuch ab. Er wurde dabei von einem Kameramann des ARD gefilmt, wie er durch die offene T├╝r ins Innere schl├╝pfte. Kurz darauf suchte er jedoch wieder das Weite.

Link zu den Filmaufnahmen

Bericht dazu im Stern

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