Baummarder
Martes martes
© Photohunter, Fotolia.com

Lebensraum

Wald

Einzelg√§nger. Der Baummarder klettert gut, ist aber mehrheitlich am Boden unterwegs, auch zum Jagen und f√ľr die Futtersuche. Legt pro Nacht mehrere Kilometer zur√ľck. Reviere sehr gro√ü, einige km2, in Extremf√§llen¬†bis zu 30‚ÄČkm2, Dichte gering (‚Ääz.B. 0,1‚Ää‚Äď‚Ää0,8 Individuen‚Ää/‚Ääkm2 im Schweizer Jura‚Ää). Paarung von Juni bis August, nach Keimruhe entwickeln sich die Jungen, die Mitte M√§rz bis Ende April zur Welt kommen (‚Ää1‚Ää‚Äď‚Ää6 Junge pro Wurf‚Ää). Vielseitige Nahrung, sowohl tierisch als auch pflanzlich‚Ää: kleine Nager, Insekten, Vogelbeeren, Hagenbutten, V√∂gel. Ruhepl√§tze (‚ÄäLager‚Ää) in B√§umen, in Kr√§hennestern, Baumh√∂hlen, Eichh√∂rnchennester oder Erdh√∂hlen

Erkennungsmerkmale 
Fell dunkel- bis kastanienbraun, gelblicher, orangefarbener oder weißlicher Brustfleck. Nase braun.
Lebensraum 
Haupts√§chlich Waldbewohner. Nur ausnahmsweise in H√§usern. Offenes Gel√§nde wird entlang von Hecken, W√§ldchen und Gem√§uern √ľberquert.
Gefährdungsgrad
nicht gefährdet
√Ąhnliche Arten
Steinmarder: Der Steinmarder hat im Vergleich zum Baummarder ein helleres, etwas weniger dichtes Fell, eine rosa Nasespitze (beim Baummarder braun) und einen weißen Kehlfleck (beim Baummarder oft gelb).
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 40‚Ää‚Äď‚Ää48‚ÄČcm,¬†Schwanz 20‚Ää‚Äď‚Ää26‚ÄČcm.

Aktivit√§tszeit 
Ganzjährig aktiv, mehrheitlich nachtaktiv. Vereinzelt auch am Tag unterwegs.
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
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Baummarder 
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Fuchs. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

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Waldbewohner
Baummarder leben im Wald. Dort wohnt er zwar in verlassenen oder √ľbernommenen Vogelnestern oder Spechth√∂hlen, zur Fortbewegung nutzt er aber vor allem auf den Boden. Baummarder sind haupts√§chlich d√§mmerungs- und nachtaktiv, teilweise aber auch tagaktiv. Auf einem sommerlichen Abendspaziergang im Wald kann man dem flinken Kletterer m√∂glicherweise begegnen. Er lebt jedoch so heimlich, dass er sehr schwierig zu beobachten ist. Indirekte Hinweise auf seine Anwesenheit im Wald geben Pfotenabdr√ľcke und Kot, den er h√§ufig erh√∂ht z.B. auf einem Stein absetzt.¬†

Lebensraum Wald
Der Baummarderbestand ist nicht gef√§hrdet. F√ľr den Baummarder ist wichtig, dass die von ihm bewohnten Waldgebiete erhalten bleiben und ihre Vernetzung (Wildtierkorridore) gef√∂rdert wird.

Gefahren 
  • Verkehr: H√§ufige Todesursache f√ľr den Baummarder ist der Autoverkehr. Fahren Sie vorsichtig und aufmerksam auf Stra√üen, die durch den Wald f√ľhren.
  • Fragmentierung: Der Baummarder reagiert sehr empfindlich auf Hindernisse (Geb√§ude, Stra√üen, kanalisierte Gew√§sser, deckungsarmes Gel√§nde) in seinem Lebensraum.
Beobachten im Tierpark

Im Tierpark Goldau können Baummarder beobachtet werden.

Mehr Informationen 

Paul Marchesi, Claude Mermod, Hans C. Salzmann. 2010. Marder, Iltis, Nerz und Wiesel. Kleine Tiere, große Jäger. Haupt Verlag.

Der Baummarder. WILDTIER SCHWEIZ, 2001. Infodienst Wildbiologie & Oekologie. 4 Seiten.

StadtWildTiere Winterthur
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