Schabrackenspitzmaus
Sorex coronatus
© Rudmer Zwerver, creativenature.nl

Lebensraum

Garten und Park
Wiese, Obstgärten, Felder
Wald
Gewässer

Breites Nahrungsspektrum, v.a. verschiedene Wirbellose, wobei Regenw√ľrmer die wichtigste Nahrungsquelle darstellen. Lebt somit mehr als andere Spitzmausarten auch unterirdisch. Verbringt viel Zeit mit Suche nach geeignetem Territorium und verteidigt dieses anschlie√üend gegen√ľber Rivalen, sichert sich damit gen√ľgend Nahrungsreserven f√ľr die kalte und nahrungsarme Winterzeit. Zum Nahrungserwerb und zum Schutz vor Feinden auf Boden bedeckende Pflanzenschicht oder gut nutzbares Spaltensystem angewiesen. Schwierig zu unterscheiden von Waldspitzmaus (S. araneus, in der Schweiz meist √ľber 1000 m). Auch die Zwergspitzmaus (Sorex minutus), das kleinste S√§ugetier der Schweiz, ist der Schabrackenspitzmaus sehr √§hnlich.

Erkennungsmerkmale 
R√ľckenf√§rbung eher dunkelbraun, der Bauch hellgrau. Der weiche und gl√§nzende Pelz verdeckt die Ohren teilweise. Rotbraune Zahnspitzen.
Lebensraum 
Unterschiedliche Lebensräume mit guter pflanzlicher Bodenbedeckung. Wiesen, Wälder, Parks, auch Gewässerböschungen.
Gefährdungsgrad
nicht gefährdet
√Ąhnliche Arten
Hausspitzmaus
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 6,8‚Äď8 cm,
Schwanz 3,8‚Äď5,7 cm, Gewicht bis ca. 10 g

Aktivit√§tszeit 
Ganzjährig aktiv
Beobachtung eintragen
Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch

Eifrige Nahrungssucher
Über die Schabrackenspitzmaus ist wenig bekannt. Wie alle Spitzmäuse hat sie einen sehr hohen Energiebedarf und muss so ständig Futter suchen. Sie bevorzugt deckungsreiche Vegetation an Waldrändern, Hecken und an Ufern von Gewässern. Wie alle Spitzmäuse ist auch sie schwierig zu entdecken.

Eine ordentliche Unordnung ist lebenswichtig
Alle Spitzm√§use lieben Hecken mit einer dichten Krautschicht, verfilztes Gras, Kompost-, Stein- und Holzhaufen. Dort finden sie Deckung und Pl√§tze f√ľr ihre Nester. Lassen Sie im Garten Grasstreifen zum Beispiel entlang von M√§uerchen oder Z√§unen stehen. Verschieben Sie Aufr√§umarbeiten im Garten in den Fr√ľhling. Durch diese Massnahmen entstehen viele Verstecke f√ľr Kleins√§uger und speziell auch Spitzm√§use. Oder setzen Sie sich in Ihrer Wohnumgebung f√ľr eine naturnahe Gartengestaltung ein. Verwenden Sie auf keinen Fall Pestizide im Garten.

Gefahren 
  • Katzen:¬†Katzen erbeuten h√§ufig Spitzm√§use, fressen sie aber nicht, weil sie ihnen nicht schmecken.
  • Fallen:¬†Sichern Sie Orte mit senkrechten W√§nden wie Sch√§chte, in die Spitzm√§use hineinfallen k√∂nnen und aus denen sie nicht mehr selber hinausklettern k√∂nnen. Oder bieten Sie Ausstieghilfen an.
Mehr Informationen 

Webseite zu Kleinsäuger

Schutz der kleinen Säugetiere. Eine Arbeitshilfe. Kanton Aargau. Sondernummer 36, November 2011. (pdf, 12MB)

StadtWildTiere Winterthur
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